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Space Cases

„Space Cases“ ist eine Science Fiction TV-Serie für ein jugendliches Publikum, die Peter David gemeinsam mit Bill Mumy (Schauspieler, Will Robinson im Original von „Lost in Space“ und Lennier in „Babylon 5“) entwickelt hat.
Es geht um eine Gruppe von fünf Raumkadetten, die sich heimlich auf ein außerirdisches Raumschiff schleichen. Ein degradierter Commander und die Vize-Direktorin der Sternenakademie folgen ihnen auf das Schiff, und fast unmittelbar danach geht dieses Schiff im Weltraum verloren. Es reist durch einen Riß im Raum. So müssen alle sieben zusammenarbeiten um nach Hause zu kommen ... ihnen steht eine Heimreise von sieben Jahren bevor.
Unterwegs lernen sie mehr übereinander und über das außerirdische Raumschiff auf dem sie reisen, die Christa. Thelma, ein Android, den sie deaktiviert auf der Christa finden, wird von Harlan Band, einem der Kadetten, reaktiviert. Aber ihr Haupt-Chip wurde beschädigt, als Harlan versehentlich darauf trat. Deshalb reagiert Thelma von Zeit zu Zeit etwas seltsam.
Die Serie wurde von dem Kindersender Nickelodeon produziert und 1997 nach 26 Episoden eingestellt, obwohl Peter David und Bill Mumy einen Storybogen über 65 Folgen geplant hatten. „Space Cases“ läuft seither auf Nickelodeon in der Wiederholung. Obwohl der Sender David und Mumy freigestellt hat, die Serie mit einem anderen Geldgeber weiter zu produzieren, gibt es bis dato keine Fortsetzung der bestehenden Abenteuer. Eine Buchserie war für David und Mumy zwar denkbar, ist aber bisher – wohl an mangelndem Interesse der Verlage – nicht realisiert worden.

Hintergründe der Handlung

Die folgenden Textteile sind eine unauthorisierte Übersetzung (in gekürzter Form) der Angaben auf der Space-Cases-Homepage http://www.spacecasestv.com

Die Serie spielt im Jahr 2260. Die Sternenakademie ist ein privat finanziertes Konservatorium, das als Raumstation den Planeten Pluto umkreist. Dort werden Studenten in der Kunst unterrichtet, intergalaktische Helden zu werden. An der Sternenakademie findet man brilliante Schüler aller Altersgruppen (die verschiedenen Rassen erreichen das Erwachsenenalter zu verschiedenen Zeitpunkten ihrer Entwicklung). Diese zukünftigen Helden der Galaxie werden sorgfältig von den besten Lehrern ausgebildet, die das Galaktische Consortium zu bieten hat.
Aufgrund ihrer lausigen Noten müssen die Space Cases nachsitzen, in einer Art Sommerschule. Sie haben nur noch drei Wochen intensivsten Trainings um die Sache hinzubiegen, oder – trotz des Widerstands ihrer einflussreichen Eltern – fliegen sie raus.
Die stellvertretende Direktorin, T. J. Davenport, ist of das Ziel ihrer Witze und Streiche geworden und würde nichts lieber sehen als dass sie gehen müssen. So entscheidet sie sich ihnen Hindernisse in den Weg zu legen, indem sie ihnen einen gescheiterten Raumkapitän, Commander Seth Goddard zur Seite stellt. Indem er eine Langzeitfehde mit einem Raumpiraten pflegte, löste Goddard beinahe einen galaktischen Zwischenfall aus. In der Konsequenz ist er vom Captain zum Commander degradiert worden und wurde zu einem dreijährigen Lehrauftrag abgestellt, so dass er selbst „wieder lernen“ konnte. Die erzwungene Abstinenz von der Raumfahrt hat ihn bitter werden lassen. Zu dem Zeitpunkt, als die Serie beginnt, ist das einzige, das ihn aufrecht hält, die Aussicht dass er nicht mehr lange aushalten muss. Noch drei Monate und er hat es hinter sich. Vielleicht kann er dann sogar wieder den Weltraum bereisen.
Die Space Cases sind seine letzte Gruppe von Studenten. Und sie sind Verlierer. Der Bodensatz. Für Goddard ist das nur die letzte Beleidigung, und er schert sich nicht besonders um sie, abgesehn von dem nachhaltigen Interesse sie nie wieder zu sehen.
Den Studenten wird schmerzhaft bewußt, wo sie stehen, als sie ein Gespräch zwischen Goddard und Davenport belauschen. Sie realiseren, dass ihre Chancen gleich Null sind, den Abschluß zu schaffen. Dass die Akademie so ziemlich verweist ist, hilft auch nicht gerade, ihre Stimmung aufzuhellen. Die anderen Studenten sind auf Trainings-Missionen an Bord diverser Raumschiffe, diese Feldeinsätze dienen als Abschlußprüfung.
Die Dinge ändern sich abrupt, als ein mysteriöses Schiff einfach so im Orbit der Staracademy auftaucht. Die Jugendlichen – in der Meinung, dass sie eh nichts mehr zu verlieren haben – schleichen sich an Bord des fremden Schiffes. Dort finden sie das Weltraum-Äquivalent der Andrea Doria: Das Schiff scheint aufgegeben worden zu sein. Doch es findet sich kein Anzeichen für irgend einen Schaden. Es ist voll bestückt mit Kleidung, Nahrung, Medizinischen Vorräten, allen Arten von Vorräten. Außerdem ist sein Design anders als alles andere was sie je gesehen haben.
Sie entdecken auch einen sehr menschenähnlichen Roboter ... die faszinierende THELMA, ein Dienst-Droide, der die Schiffsfunktionen und die Wartung aufrecht erhält. Zusätzlich ist da noch der halb-intelligente Bordcomputer, der später einfach als T. C. (für „The Computer“) bezeichnet wird. Aber beide scheinen ein wenig mitgenommen von den Umständen ihrer Ankunft.
In der Zwischenzeit entdecken Goddard und Davenport, dass die Schüler sich davon gestohlen haben, und folgen ihnen auf das Schiff. Sie wollen sich die Jugendlichen gerade vorknöpfen ...
Und plötzlich steuert etwas mit Hochgeschwindigkeit auf sie zu. Eine Art massive, wellenartige Störung, die – für den kurzen Moment als sie sie sehen – wie ein weißer Kreis aussieht.
Und dann verschwinden sie.
Das nächste das sie wissen ist, dass sie auf der anderen Seite der Galaxie sind. Sie sind nicht verloren. Sie wissen wohin sie müssen. Sie kennen den Rückweg. Aber wegen der Entfernung werden sie eine Weile benötigen um die Reise zu bewältigen.
Um genau zu sein ... sieben Jahre.
Sie haben keine Wahl, als die lange Heimreise anzutreten. Mit all den Gefahren, mit denen das weite All aufwarten kann, zwischen ihnen und ihrem Ziel müssen aus den totalen Versagern totale Weltraumpioniere werden.

„SPACE CASES“ ist im Ton hauptsächlich humorvoll. Aber es gibt auch Momente der Dramatik, Sorge und Gefahr geben, um die Charaktere – und die Zuschauer – daran zu erinnern, dass es eine verdammt heikle Galaxie da draußen ist und dass wir alle Hilfe von unseren Freunden gebrauchen können. Sogar von den seltsamen.

Die „Space Cases“-Galaxie

Unser Sonnensystem ist von einer Allianz verschiedener Völker auf diversen der neun Planeten bevölkert. Ein riesiger Konvoi von Kriegsflüchtlingen aus einem anderen Teil der Galaxie, deren Planeten durch den Krieg unbewohnbar geworden waren, hatte durch die Botschaft in der Voyager-Sonde zur Erde gefunden und neue Siedlungsplätze im Sol-System von den Erdenbewohnern quasi gemietet. Im Gegenzug gingen die Flüchtlinge ein Bündnis mit der Erde ein und brachten technologische und wissenschaftliche Fortschritte ein.
Eine offizielle Regierung der Allianz wurde gebildet: die I.N.S. (Interstellar Neighborhood Society). Völker von benachbarten Planeten waren bald besorgt wegen der neuen Großmacht. Bald entwickelte sich der Hohe Rat, welcher ständig Sitzungen abhält, ähnlich wie die Vereinten Nationen. Es wurde auch eine multiplanetare Miliz gebildet als verlängerter Arm des Hohen Rates, genannt die S.T.A.R.D.O.G.S. (Several Tough Alien Races Defense-Only Guarding Space). Nicht alle Nachbarn traten der I.N.S. bei und ihre Grenzen werden von den S.T.A.R.D.O.G.S. und anderen I.N.S. Repräsentanten stikt bewacht.
Etwa fünf Jahre vor Beginn der Handlung hatte die I.N.S. einen Erstkontakt mit einer Rasse von einer anderen Galaxie – den Andromedanern. Es war nicht unter den besten Umständen. Die Andromedaner kamen mit einem Schläferschiff, das von einer marodisierenden Rasse, den Spung, entdeckt wurde. Sie zwangen die übermenschlich starken Andromedaner in ihre Dienste, indem sie die Alten und Frauen als Geiseln hielten, und benutzten sie um mit einigen Randplaneten der I.N.S. Krieg zu beginnen. Der Krieg dauerte kaum einen Monat, die Spung waren die Verlierer und flohen, die verwirrten Andromedaner ließen sie einfach zurück.
Als entdeckt wurde, dass die Andromedaner unfreiwillige Teilnehmer in der ganzen Sache gewesen waren, wurde entschieden ihnen Amnestie zu gewähren, eine provisorische I.N.S. Mitgliedschaft und ein Kolonie-Planet nahe Proxima Centauri gegeben. Das war aber keine besonders populäre Entscheidung in der gesamten I.N.S., immer noch existiert einiger Groll gegen die ehemaligen, seltsam aussehenden Feinde der I.N.S.

Die regulären Charaktere

Bova (Rahi Azizi)
Alter: 13
Heimat: Uranus
Charakter: Wie alle seiner Rasse kann Bova elektrische Energie durch seinen Körper leiten und kann sie durch die zwei Antennen auf seiner Stirn kanalisieren und abfeuern. Dieser junge Uranier hat eine ätzende Zunge, ein morbides Aussehen und einen ungezügelten Appetit.
Leicht zu beleidigen durch die Tatsache dass er der kleinste ist, sieht Bova die Kehrseite jeder Situation. Uranier sind die am meisten chronisch deprimierte Rasse im Solar System. Bova ist der ewige Pessimist. Das kann aber auch ganz nützlich sein. Wenn eine Strategie formuliert wird, kann man darauf zählen, dass Bova prompt aufzählt, was daran nicht stimmt. Er ist nicht einfach fatalistisch, er hält Unglück für eine endlos interessante Wissenschaft. Er ist sich sicher, dass diverse Ereignisse kataklysmisch schief gehen und ist daran interessiert herauszufinden wie sie schief gehen werden. Also wenn einer einen Plan vorlegt, bei dem Bova sagt: „Nun, es wird dennoch schiefgehen ... ich bin mir nur noch nicht sicher wie“, dann ist der Plan verdammt gut.

Rosie Ianni (Paige Christina)
Alter: 13
Heimat: Merkur
Charakter: Als Tochter von zwei Doktoren hat Rosie das Ziel in ihre Fußstapfen zu treten. Sie hat eine Körpertemperatur von 93 Grad Celsius, pinkfarbene Haut und keine Haare. Wenn sie unglücklich ist, heizt sie sich auf. Sie kann Hitze von der umgebenden Atmosphäre speichern und kann diese Hitze aus ihren Händen abfeuern. Sie trägt eine Kappe auf dem Kopf, die verhindern soll, dass die Hitze entweicht.
Obwohl stets gut gelaunt, fürchtet sich Rosie dennoch nicht, Bösewichtern gegenüber zu treten, und übernimmt Verantwortung für ihre Taten. Rosie ist sich sicher, dass alles aus einem bestimmten Grund passiert, und wann immer die Space Cases eine Art Katastrophe durchmachen (meist mit Müh und Not), dann ist Rosie die erst die sagt: „Wisst ihr, was wir daraus gelernt haben?“ Und dann kommt sie mit irgendeiner erzwungenen Erklärung, die meistens für ihre Mitstreiter völlig irrelevant ist.
Rosie versteht nicht, wie die anderen deprimiert sein können. Für sie ist das Leben eine endlose Entdeckungsreise und sie hält es für spannend, den Sinn des Lebens herauszufinden. Sie ist die sozialste von allen und drängt die anderen häufig, ihr zu erzählen, was sie denken und fühlen. Ihre ständige Fröhlichkeit rührt teilweise auch daher, dass sie überhitzt, wenn sie traurig, wütend oder frustriert ist. Dann strahlt sie Hitze aus und erhöht die Raumtemperatur ... und löst die Sprinkleranlage aus.

Radu (Kristian Ayre)
Alter: 11
Heimat: Andromeda
Charakter: Radu ist der bisher erste und einzige Andromedaner auf der Sternenakademie. Er hat lange, geschwungene und spitz zulaufende Ohren, die ihm ein sehr sensibles und scharfes Gehör verschaffen. Manchmal tritt aus seinen Ohren Dampf aus, wenn sein Körper, der eine innere Atmosphäre hat, sich reguliert. Seine Körperkräfte sind zehn mal so hoch wie die eines Menschen. Seine Kameraden ärgern und hänseln ihn gnadenlos, bis er einmal seine Beherrschung verliert und seine unglaubliche Kraft demonstriert. Seitdem beobachten er und die anderen sich mit Mißtrauen.
Radu ist unter den Space Cases ein Außenseiter. Alle anderen Jugendlichen sind im Sol-System aufgewachsen. Radu macht sich ständig Sorgen, was sie wohl von ihm denken mögen. Sein grundsätzliches Bestreben ist, von ihnen akzeptiert zu werden. So meldet er sich regelmäßig als erster freiwillig, egal wie unangenehm oder gefährlich die Sache ist, in der Hoffnung, dass ihm das das Vertrauen und die Freundschaft der anderen einträgt. Er beneidet die anderen auch darum, dass sie Eltern haben, da er auf einer Brutstation geboren wurde und seine Erzeuger nie gesehen hat. Seine schlimmste Angst ist es, den Spung wieder zu begegnen, dass er wieder versklavt wird.

Catalina (Jewel Staite) – nur 1. Staffel
Alter: 15
Heimat: Titan (Saturnmond)
Charakter: Die dickköpfige Saturnianerin ist ein Ingenieus-Genie und kann mit einem speziellen Schrei einen kraftvollen Schall erzeugen, der sowohl als Waffe als auch als Werkzeug genutzt werden kann. Catalina ist laut, extrovertiert, aggresiv und glaubt, dass sie von Natur her immer der Anführer ist. Ihre Haare sind mit regenbogenfarbigen Ringen gestreift. Sie hat eine unsichtbare Freundin namens Suzee ... oder zumindest behauptet sie dass das. Suzee ist angeblich Bewohnerin einer anderen Dimension, die nur Catalina sehen kann. Offenbar ist Catalina das Gehirn der Space Cases, aber sie schreibt sich die Intelligenz nie selber zu sondern Suzee, Catalina würde nur deren Sätze wiederholen. Die anderen wissen nie, was sie davon halten sollen. Nachdem Cat auf dem Schwesterschiff der Christa festsaß, als es sich selbst zerstörte, wurde sie für tot gehalten. Dann entdeckten ihre Freunde aber, dass sie mit Suzie, ihrer „imaginären“ Freundin ausgetauscht worden ist, die jetzt mit den Space Cases zusammen ist, während Cat auf Suzees Heimatwelt Yensid festsitzt.

Harlan Bend (Walter Emanuel Jones)
Alter: 18
Heimat: Erde
Charakter: Als Sohn eines Stardog-Mitgliedes, das von Andromedanern im Spung Krieg getötet wurde, hegt Harlan immer noch einige Abneigung gegenüber Andromedanern. Harlan ist ein guter Pilot. Das Problem ist, er weiß das. Er ist eingebildet und hasst es, Befehle anzunehmen, er führt lieber selbst das Kommando, vor allem wo es die Jugendlichen betrifft. Er ist der wahre Anführer der Studenten, aber er will es nicht wirklich zugeben. Er hat einen natürlichen Instinkt für Taktik und ist in der Lage zu kommandieren wenn nötig ... aber er hat wenig Respekt für Authoritäten und will keine Authoritätsfigur werden, weil er dann das werden würde, dass er am meisten verachtet.
Harlan hat von allen die schlimmste Vergangenheit. Er hat seinen Vater sehr verehrt und wollte so werden wie er. Aber sein Vater, Commander Band, wurde im Spung Krieg getötet. Zwei Jahre später heiratete dessen kommandierender Offizier Harlans Mutter. Zu dieser Zeit begann Harlan – ein vielversprechender Schüler – in seinen Leistungen nachzulassen. Diese Abwärtsspirale brachte ihn zu den Space Cases.

Thelma (Anik Matern)
Alter: unbekannt
Heimat: unbekannt
Charakter: Thelma sieht aus wie eine exotische 20jährige Erdenfrau. Doch sie ist ein Android. Thelma = Technological Human EmuLating MAchine (zu dt. Technische, dem Menschen nachgebildete Maschine). Sie kam mit der Christa. Thelma wurde vermutlich von den selben Wesen geschaffen, die auch die Christa gebaut haben. Thelma kümmert sich um alles auf dem Schiff. Es ist möglich, dass sie als Informationsquelle und Hilfe für die Space Cases gedacht war. Doch da sie auf der Hinreise beschädigt worden ist, bleibt dies unbekannt. Ihr Speicherkristall ist angeschlagen, weshalb sie Erinnerungslücken hat und sich manchmal launisch verhält. Sie redet wie eine Mischung aus einem Piloten und einer Hostess in Disneyland. Sie lächelt stets, ist immer fröhlich und freundlich. Da sie als Android nicht wirklich lebt, ist ihr das Konzept von Lebensgefahr unbekannt. Sie erinnert sich an Bruchstücke ihrer Vergangenheit, und da gibt es eine Menge, denn sie hat schon einhundert Millionen Lichtjahre und eine Vielzahl von Eigentümern hinter sich (nicht zu erwähnen eine endlose Reihe von Modifikationen).

T. J. Davenport (Cary Lawrence)
Alter: 35
Heimat: Erde
Charakter: Die stellvertretende Direktorin der Studenten gibt nun die Lehrerin für die Space Cases. Davenport nimmt sich selbst und den Rest des Universums ein bißchen zu ernst. Sie ist meist die erste, die beim ersten Zeichen von Gefahr in Ohnmacht fällt. Die Vize-Direktorin war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort. Sie sitzt jetzt mit den Studenten fest, die sie nicht ausstehen kann, und mit dem Mann, mit dem sie ständig aneinander gerät, nämlich Seth Goddard.
Davenport ist eine große Frau, die die Blicke auf sich zieht. Sie hat einen britischen Akzent und eine rauhe Schale, die einen rauhen Kern verbirgt. Sie verlangt immer Perfektion, nicht nur von den Studenten, sondern auch von sich selbst. In beiden Fällen ist sie dazu verdammt, enttäuscht zu werden. Obwohl Davenport ein exzellentes theorethisches Wissen darüber hat, wie man im Weltraum überlebt, ist sie meist völlig unvorbereitet, wenn es wirklich um Leben und Tod geht. Als die Studenten durch an den Herausforderungen wachsen, die sich ihnen in den Weg stellen, beginnt Davenport langsam, das Potential in ihnen zu erkennen ... würde das aber niemals öffentlich zugeben. Das führt dazu, dass sie sich unter gewissen Umständen beinahe ein wenig mütterlich benimmt, vor allem gegenüber den jüngeren Schülern ... bevor sie sich schnell wieder hinter die Maske einer Eiskönigin zurückzieht.

Commander Seht Goddard (Paul Boretski)
Alter: 45
Heimat: Erde
Charakter: Als früherer Stardog hat Goddard im Spung Krieg gekämpft. Dann wurde er wegen gewisser Ereignisse zum Commander degradiert und gezwungen, die Space Cases zu unterrichten. Goddard ist streng genug, die Kids in Form zu bringen, aber immer noch zurückhaltend genug um zu erkennen dass sie in der Tat nur Jugendliche sind und von Zeit zu Zeit auch mal die Zügel locker gelassen werden müssen. Goddards agressiver Kommandostil und Cowboy-Natur brachten ihn durch die Ränge der S.T.A.R.D.O.G.S. bis zum Captain. Dabei ist er so oft angeeckt, dass jede falsche Kommando-Entscheidung ihn viel kosten würde. Und das tat es. Als er einen Raumpiraten namens Reaver verfolgte, übertrat Goddard wissentlich Grenzen zu Nicht-I.N.S. Territorium. Das verursachte einen interstellaren politischen Zwischenfall. Die Gelegenheit wurde genutzt, um ihn zu degradieren und ihn in eine Lehrposition abzuschieben.
Aufschneiderei und ewige Frustration täuschen über seine nagenden Selbstzweifel hinweg, und auch über sein Bestreben, dass seine Schützlinge nicht die selben Fehler machen wie er selbst. Wie Davenport entwickelt er langsam eine Zuneigung zu den Studenten. Und ebenso wie Davenport würde er das nie zugeben. Er glaubt, dass es seine Pflicht sei, die Kids ständig daran zu erinnern, dass der Weltraum eine unnachgiebige Umgebung ist, wo jeder Fehler dich alles kosten kann.

Suzee (Rebecca Herbst) – ab 2. Staffel
Alter: 16
Heimat: Yensid
Charakter: Diese junge Dame aus einer anderen Dimension tauchte erstmals als Catalinas unsichtbare Freundin auf. Dann kam sie in unsere Dimension, um Catalina vor dem sicheren Tod zu retten. Sie hatte Erfolg, aber nun sitzen sie und Catalina in der Dimension der jeweils anderen fest und müssen sich an ihre neue Umgebung anpassen. Suzee besitzt einen unglaublichen Verstand, Kiemen die ihr in jeder Atmosphäre zu atmen erlauben und die Fähigkeit, den Geist anderer Leute zeitweise zu übernehmen. Wie Harlan ist sie sich ihrer Fähigkeiten viel zu sehr bewußt und neigt dazu, auf die Space Cases herab zu sehen.

Bilder von den Besatzungsmitgliedern und dem Schiff findet ihr unter diesem Link.

Das Schiff

Alter: unbekannt
Herkunft: unbekannt
Hintergrundinformation: Gebaut von den Lumanianern und benannt nach der ersten Lehrerin im Weltraum, Christa McAuliffe. Die Christa ist nicht einfach nur ein Schiff, sie hat die Kapazität für eigenes Denken, was auch einschließt sich selbst und ihre Crew vor Gefahr zu schützen. Das Schiff hat die ungefähre Form eines Raubvogels und ist ziemlich groß, in etwa so groß wie ein Raumschifft-Transporter. Es gibt immer wieder neue Plätze in ihm zu erforschen.
Die Christa wird mit Solarenergie angetrieben, die über große ausfahrbare Solarsegel erlangt wird. Bei interplanetaren Reisen segelt die Christa sozusagen mit diesen Sonnensegeln. So wird fast keine Energie von den Schiffsbatterien verbraucht, denn die Solarenergie schiebt das Schiff voran. Bei interstellaren Reisen kann die Christa ihre Segel noch weiter ausfahren für maximale Energieaufnahme bis zum überlichtschnellen Flug.
Das Innere der Christa hat einen kristallinen Look. Alle Funktionen werden ausgeführt, wenn man kleine Anordnungen von Kristallen in einer bestimmten Reihenfolge berührt. Da kann man natürlich leicht mal was verwechseln. Die Christa ist eine ständige Quelle von neuen Entdeckungen. Da es keine Bedienungsanleitung gibt, muss sich die Crew stets selbst durchfinden und herumprobieren.
Auf dem Schiff bewegt man sich auf einem Deck durch Türen und zu anderen Decks durch pneumatische Röhren, in die man mit den Füßen zuerst springt, während man sich an einem Griff über dem Loch festhält. Vorher muss man aber das gewünschte Ziel über das Kristall-Paneel neben der Röhre eingeben. Ein Running Gag ist, dass Davenport nie da ankommt, wo sie hin will, weil Harlan es irgendwie hingekriegt hat ihre persönlichen Zugangscodes zu vertauschen.
Von Schiff zu Schiff kommt man über einen „Spaceway”, einen Energiekorridor aus konzentrierten Gravitonpartikeln. Von der Unterseite der Christa aus lockt er sich in ein Zugangsportal an dem anderen Schiff oder einer Raumstation an. Die Reichweite des „Spaceway“ ist aber begrenzt. Wenn man zu einem Planeten herunter gehen will, landet die Christa einfach wie ein Space Shuttle.
T. C. (The Computer) ist das schiffsinterne Informationsverwaltungssystem, das verbale Auskünfte erteilt in Verbindung mit unterschiedlich aufleuchtenden Lichtern an Konsolen. Unglücklicherweise ticken nicht mehr alle Zylinder von T. C. richtig nach der Reise von wo immer die Christa herkam – wie bei Thelma. T. C. leidet unter M. P. D. ... Multiple Programming Disorder (dt.: Multiple Programmstörung). In jeder Episode hält sich das arme Ding für jemand anderen. Demzufolge ist es jedes Mal knifflig, ihm eine Information zu entlocken oder ihn dazu zu bringen, das zu tun was du willst.

Episode Guide

1. Staffel

1 We Gotta Get Out Of This Place
2 Who Goes Where?
3 A Day In The Life
4 Spung At Heart
5 Forever Young
6 Nowhere Man
7 Desperately Seeking Suzee
8 It's My Birthday, Too (Yeah!)
9 Tie Me Kangaroo Down, Court
10 Prisoner Of Luff
11 The Impossible Dram
12 Break On ThroughTo The Other Side
13 On The Road To Find Out

2. Staffel

1 New Places, New Faces
2 The Sporting Kind
3 Long Distance Calls
4 King Of The Hil
5 Truth Hurts
6 Homeward Bound
7 All You Can Eaty
8 Both Sides Now
9 Mother Knows Best
10 A Star Is Boring
11 Runaway
12 The Trouble With Doubles
13 A Friend In Need
Alphabetisch
Chronologisch



Deutsche Veröffentlichungen

But I Digress

Photon

Space Cases